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Millionenschaden durch hinterzogene Biersteuer

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt durchsuchten Ermittler des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen drei mutmaßliche Steuerhinterzieher gestern mehrere Objekte in verschiedenen Bundesländern. Laut Pressemitteilung des Zolls haben sich die Beschuldigten unterschiedliche Verbrauchsteuern auf Bier in europäischen Ländern zunutze gemacht. Die Beschuldigten hätten seit Februar 2021 offiziell bei mehr als tausend Fahrten 26 Millionen Liter Bier steuerfrei aus Frankreich und den Niederlanden in ihr angemeldetes Steuerlager nach Frankfurt (Oder) verbracht. Diese Transporte habe es jedoch nicht gegeben, in Wahrheit sei die Ware auf dem Schwarzmarkt in Frankreich und Großbritannien verkauft worden, wo die nationale Biersteuer sehr viel höher ist. Der ermittelte Steuerschaden für den französischen und niederländischen Fiskus soll mehr als zehn Millionen Euro betragen.

Zur Pressemitteilung des Zolls


Verlag C.F. Müller vom 14.10.2021

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