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EU-Kommission verhängt hohe Geldbuße gegen Mastercard

Die Europäische Kommission hat heute eine Geldbuße in Höhe von 570,57 Millionen Euro gegen das Kartenzahlungssystem Mastercard verhängt. Nach Erkenntnissen der Kommission hatte das Unternehmen unter Verstoß gegen die EU-Kartellvorschriften die Möglichkeit von Händlern beschränkt, bessere Konditionen von Banken aus anderen Ländern des Binnenmarkts zu nutzen. Die Regelungen von Mastercard hätten Händler daran gehindert, bessere Konditionen von Banken in anderen Mitgliedstaaten in Anspruch zu nehmen. Die Folgen seien höhere Preise für Einzelhändler und Verbraucher, eine künstliche Segmentierung des Binnenmarkts und ein eingeschränkter grenzüberschreitender Wettbewerb gewesen.

 

Zur ausführlichen Pressemitteilung der EU-Kommission


Verlag C.F. Müller

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