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Durchsuchungen wegen Verdachts auf Geldwäsche und Steuerhinterziehung

Einsatzkräfte des Bundeskriminalamts haben heute im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main Räumlichkeiten einer Im- und Exportfirma sowie Wohnräume eines Geschäftsmanns in Brandenburg wegen des Verdachts der Geldwäsche durchsucht. Dem Beschuldigten wird laut Pressemitteilung vorgeworfen, über die Firmenkonten betriebsfremde Zahlungen für in Russland ansässige Privatpersonen geleitet zu haben. Ferner bestehe der Verdacht, dass von so genannten Offshore-Gesellschaften Gelder im Wert von mehr als sieben Millionen Euro transferiert wurden. Der Verdacht ergebe sich aus Daten aus dem Verfahrenskomplex des so genannten „Troika Laundromaten“ einem Geldwäschenetzwerk, in dessen Zentrum die ehemalige russische Investmentbank Troika Dialog stehe, die ein Netzwerk von Offshore-Gesellschaften mit Konten bei baltischen Banken unterhalten haben soll.
In einem weiteren Verfahren ermitteln das Bundeskriminalamt und die Finanzbehörden der Länder Hessen und Nordrhein-Westfalen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und Geldwäsche gegen deutsche Kunden einer Bank mit Sitz in Puerto Rico. Die Beschuldigten werden verdächtigt, mit Hilfe der Bank Offshore-Gesellschaften gegründet zu haben, um Kapitalerträge vor dem deutschen Fiskus zu verbergen und die dafür anfallenden Steuern zu hinterziehen. Auch im Zuge dieser Ermittlungen fanden heute Durchsuchungen in den Wohnräumen von sechs deutschen Beschuldigten in Hessen und Nordrhein-Westfalen statt, ferner weitere Maßnahmen bei mehreren Banken im gesamten Bundesgebiet.


Verlag C.F. Müller

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