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Bundesregierung berichtet über Finanzkontrolle Schwarzarbeit


Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) hat im vergangenen Jahr 52.209 Arbeitgeber geprüft, gegenüber 2016 (40.374 Arbeitgeber) bedeutet das einen erheblichen Anstieg. Die Zahlen nennt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Danach hat die FKS insgesamt 134.045 Ermittlungsverfahren (2016: 126.315) eingeleitet, davon 2.518 wegen Nichtgewährung des gesetzlichen Mindestlohns nach dem Mindestlohngesetz (2016: 1 651), 2.102 wegen Nichtgewährung branchenspezifischer Mindestlöhne (2016: 1.782) und 116 wegen Verstoßes gegen die Lohnuntergrenze (2016: 113). Insgesamt wurden dabei Geldbußen in Höhe von  64,4 Millionen Euro (2016: 48,7 Millionen Euro verhängt.
Die in der Statistik ausgewiesene Schadenssumme beziffert die Regierung in ihrer Antwort im Rahmen der straf- und bußgeldrechtlichen  Ermittlungen auf insgesamt 967,3 Millionen Euro (2016: 812,7 Millionen Euro). Darin eingerechnet sind nicht gezahlte Sozialversicherungsbeiträge und Steuern sowie „sonstige Schäden“ wie zum Beispiel nicht gezahlte Mindestlöhne oder zu Unrecht erhaltene Sozialleistungen.

 

PDF-Download der Antwort der Bundesregierung von der Homepage des Deutschen Bundestages



 

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