Ex-Vorstände von Vulkan zahlen Schadenersatz
Zwei ehemalige Vorstandsmitglieder der Bremer Vulkan zahlen laut Frankfurter Rundschau (FR) jeweils 80.000 Euro Schadenersatz an die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS). Rund 14 Jahre nach dem Konkurs des Werftenverbundes sei dieser Vergleich vor dem OLG Bremen ausgehandelt worden. Den beiden Beschuldigten und weiteren Vorstandsmitgliedern wurde laut FR vorgeworfen, dafür verantwortlich zu sein, dass rund 437 Millionen Euro, die als Fördergelder für Werften in Wismar und Stralsund bestimmt gewesen waren, im Konzern versickert seien. Ursprünglich hatte die BvS laut FR den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Friedrich Hennemann und vier weitere Vorstandsmitglieder auf jeweils fünf Millionen Euro Schadenersatz verklagt. Während das Verfahren gegen Hennemann ruhe, seien nun die beiden Vergleiche zustande gekommen. In zwei weiteren Fällen stimme die BvS einer außergerichtlichen Einigung bislang nicht zu.

