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9.3.2010

Einschränkungen für riskante Finanzgeschäfte geplant

Die Staatschefs von Deutschland, Frankreich und Griechenland sowie der Vorsitzende der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, streben nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) Beschränkungen und Verbote für besonders riskante Finanzgeschäfte an. In einem Brief an den Präsidenten der EU-Kommission, José Manuel Barroso, wollten sie eine entsprechende Richtlinie fordern. Danach sollten ungedeckte Leerverkäufe von Aktien untersagt, der Handel mit Kreditausfallversicherungen eingegrenzt und Finanzgeschäfte ohne Einschaltung der Börse beschränkt werden. Nach Informationen der SZ seien Juncker, Angela Merkel, Nicolas Sarkozy und Giorgos Papandreou auch zu einem Alleingang der Europäer bereit, wenn G-20-Partner wie die USA oder China für das Vorhaben nicht zu gewinnen seien.

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